Methode
Gegenseitigkeitsbeobachtungen zweier unbekannter Menschen, deren Lebenswege sich in verschiedenen Städten kreuzen.
Gegenseitigkeitsbeobachtungen zweier unbekannter Menschen, deren Lebenswege sich in verschiedenen Städten kreuzen.
In meinen Aufzeichnungen versuche ich eine Durchnummerierung zu vermeiden, weil meine Beiträge an Wittgensteins Tractatus erinnern könnten. Ich will auf keinen Fall letzte Wahrheiten verkünden. Bestenfalls erreiche das Gegenteil.
Es kann immer nur einen kurzen Stillstand geben, weil Bewusstsein etwas ist, was sich permanent entzieht. Die Flüchtigkeit des Augenblicks. Sobald ich einen Ort gefunden habe, ergreife ich die Flucht. Aus dem Labyrinth, aus dem Brunnen, Sanduhr im Stillstand, aus den Rahmen zu den Klammern. Bewusstsein entzieht sich immer, es ist da und verschwindet wieder….
Die Felder lösen sich nach und nach auf, weil eben keine Fixierung möglich ist. Das Verschwinden der Zahlen aufgrund der in den Feldern beschriebenen Prozesse, weg von der Vernunft, dem fixierten System, der Aufeinanderfolge und In-Bezug-Setzung hin zu einem schwebenden Zustand vielleicht, gar nicht alles zur Null oder zu einer Auflösung hin, weil dann letztlich…
Wenn die Sachen nicht mehr an der Stelle stehen wo sie standen, wenn man sie verrückt hat und dadurch eine ursprüngliche Ordnung zerstört wird, dann kann der neue Blickwinkel was ausmachen.
Meine Schreibprozesse halte ich ebenso wie den Fließtext schriftlich fest. Was soll da anderes passieren, als das sich was überlagert?