Position einer Schriftstellerin
kein angespannter Arm/ keine abgehackte Hand/ kein träger Muskelkater/ oder einschlafende Glieder/ geschweige denn eine Axt/ die Gedanken fällt
kein angespannter Arm/ keine abgehackte Hand/ kein träger Muskelkater/ oder einschlafende Glieder/ geschweige denn eine Axt/ die Gedanken fällt
Your days are twisted. Aufbrauchen. Alles aufbrauchen, bis es weg ist. Minimalisieren. Verschwinden lassen. Verzehren. Danach. Du läufst Umwege in einem Labyrinth. Ein Labyrinth ohne Mittelpunkt.
Hach, plötzlich diese Gefühle und dann der Verstand. Der ist vergiftet mit Überladung, mit der stetig anhaltenden Begierde nach mehr, aber verdammt, dein Zuhause ist abgebrannt. Sofort sehnst du dich zurück nach der guten, gefühllosen Zeit.
Da in deinem Kopf der Fasching andauert, sehnst du dich nach einer dauerhaften Bezugslosigkeit, nach einer Heimat, doch die Erde bebt. Es fällt dir schwer, einen Gedanken länger als zwei Sekunden zu halten. In diesem Strom willst du auf etwas zugreifen, dass sich permanent entzieht. Wie willst du dem Einhalt gebieten und Stillstand gewähren? Die…
Wenn es keine Anfänge und kein Ende gibt, verliert die Dauer dann an Bedeutung? Im Labyrinth kommt man ja in den Moment der Zerstreuung, wenn man im Kreis läuft und keine Eckpunkte Halt bieten. Parallelstrahlen bei einer Zerstreuungslinse. Es liegt im Auge des Betrachters. Fußnoten und Querverweise. Plansequenzen in Weitwinkelperspektive öffnen. Dahin verschieben. Mehr Ausschnitt…
Das Leben verfährt ad gefugium. Was sich verbindet, lässt sich lenken. Das Resultat bleibt unvorhersehbar.
In der Imagination ist das Abwesende stets anwesend. Es liegt abseits der Wahrnehmung. Das Imaginäre besteht ja aus Erinnerungseindrücken. Imagination ist wandelbar, sie beinhaltet ein Puzzle von Erinnerungen. Stell dir mal vor Gemüse gäbe es jetzt nur noch in schwarz-weiß.