Ineinander
Es gibt kein Ende. Es existiert nur das Aufhören des einen, wenn es beginnt, ins nächste zu greifen. Beständig ist nur die Auferstehung. Das Kommende wird gehen, das Vergangene schwinden.
Es gibt kein Ende. Es existiert nur das Aufhören des einen, wenn es beginnt, ins nächste zu greifen. Beständig ist nur die Auferstehung. Das Kommende wird gehen, das Vergangene schwinden.
In die Denkweise einer unbekannten Person hineinfinden. Ein Wort kann für zwei Menschen mindestens zwei unterschiedliche Bedeutungen haben. Trotzdem können sie sich sprachlich auf einen Konsens einigen. Es mögen dahinterliegende Entstehungskontexte von Wichtigkeit sein, wenn eine erneute Betrachtung die Begrifflichkeiten wandelt. Gedankengänge zwischen zwei Leuten greifen bestenfalls nahtlos ineinander. Schlimmstenfalls bleiben Intensionen gänzlich unergründet. Äußerungen…
Du lässt dich wie folgt beschreiben: Du bist einseitig. Du bist nicht-orientierbar, eine Fläche, ohne innen und außen. Du bist randlos und zweidimensional. Du hast kein Volumen.
Du siehst einen Krokus, der immer wieder aufs Neue erblüht, aber er steht vor keinem Hintergrund, bleibt ohne Fläche.
Du bist in einer Stimmung, wo du den Pfeiler siehst und trotzdem dagegen rennst.
Du frisst trockenen Dreck, bis ihn dein Speichel zu klebriger Pampe vermischt. Dann schnappst du deinen Mund auf und zu und dabei fliegen Erdklumpen aus deinem wackelnden Kiefer und du sagst: „Das ist Medizin.“
Dein Sprunggelenk fühlt sich an wie Eiersalat.