Angaben
- Titel: Abseits dessen
- Thema: Bewusstsein
- Ort: Ruine (Kurzprosa)
- Handlung: bewegt (Choreografie)
- Arbeitsweise: fragmentarisch
Eine Episode ist ein in die Komposition eingeschobener Teil.
Umso ausgemergelter die Figur sich fühlt, desto dünner werden ihre Wahrnehmungen. Der Einäugige kraucht auf allen Vieren durch das Gestrüpp [nach dem Seifenblasenkatarrh].
Es kann immer nur einen kurzen Stillstand geben, weil Bewusstsein etwas ist, was sich permanent entzieht. Die Flüchtigkeit des Augenblicks. Sobald ich einen Ort gefunden habe, ergreife ich die Flucht. Aus dem Labyrinth, aus dem Brunnen, Sanduhr im Stillstand, aus den Rahmen zu den Klammern. Bewusstsein entzieht sich immer, es ist da und verschwindet wieder….
gruppieren in einem hebbschen Neuronenkreis, mit dem Verb atmen beispielweise
In abseits dessen muss alles einen losen Sinn ergeben, um der Abbildung des Bewusstseins als zentraler Thematik gerecht zu werden.
Im Durchzug leben. Anagramme schreiben, den Wortschatz aufbrauchen, einmal komplett abdecken. Das macht die Sprache nicht beweglich, nur neue Ausdrücke können das. Der Verfall bietet zahlreiche Zusammenhänge, weil in ihm alle Spuren sind. Nichts überfrachten. Als Abwehr der Komplexität der Reize verfällt man in Trance. Eine Mischung aus Dichtung und Wissenschaft in bunt.