panschen
umgeben von einer Schutzhülle ~ streckst du dich in deiner Seifenblase ~ dehnst mit den Händen Beulen hinein ~ verharrst ungesichert abgespeichert
umgeben von einer Schutzhülle ~ streckst du dich in deiner Seifenblase ~ dehnst mit den Händen Beulen hinein ~ verharrst ungesichert abgespeichert
Du verlierst dich in einer Weite, die dich in die Enge treibt. In dieser Stille wendest dich einem Konterpart zu, der fehlt im Fallen, ist keine Antwort, bleibt abwesend, erst leicht, dann bis zur totalen Emigration. Du greifst durch dich durch zu dir selber hin.
Wenn es keine Anfänge und kein Ende gibt, verliert die Dauer dann an Bedeutung? Im Labyrinth kommt man ja in den Moment der Zerstreuung, wenn man im Kreis läuft und keine Eckpunkte Halt bieten. Parallelstrahlen bei einer Zerstreuungslinse. Es liegt im Auge des Betrachters. Fußnoten und Querverweise. Plansequenzen in Weitwinkelperspektive öffnen. Dahin verschieben. Mehr Ausschnitt…
Die wummernden Trümmer hinterlassen ein dumpf verdichtendes Gefühl in deinen Ohren, gepaart mit einem nervigen Fiepton, der wie ein Signal fortwährend schwingt. Er klingt wie der Ton des Testbildes, wenn früher im Fernsehen eine Sendepause eingeblendet wurde, mit bunten Blockstreifen im Vordergrund, umrandet von einem Kreis und grau karierten Kästchen im Hintergrund.
Immer das Gleiche: sträuben, strecken, straucheln, stranden.
Die Täuschungen liegen in der Geradlinigkeit der Linien zueinander.
In einer Gehirnverwebung unterwegs sein, wo streckenweise die Botenstoffe nicht richtig transportiert werden und da entstehen so Lücken für total abstrakte Räume …