panschen
umgeben von einer Schutzhülle ~ streckst du dich in deiner Seifenblase ~ dehnst mit den Händen Beulen hinein ~ verharrst ungesichert abgespeichert
umgeben von einer Schutzhülle ~ streckst du dich in deiner Seifenblase ~ dehnst mit den Händen Beulen hinein ~ verharrst ungesichert abgespeichert
Du verlierst dich in einer Weite, die dich in die Enge treibt. In dieser Stille wendest dich einem Konterpart zu, der fehlt im Fallen, ist keine Antwort, bleibt abwesend, erst leicht, dann bis zur totalen Emigration. Du greifst durch dich durch zu dir selber hin.
Deine Haut wird dünner, faltig. Deine Haut wird schrumplig.
Voids sind Leerräume im Universum, in denen keine Galaxien entstehen, weil es dort nicht genug Materie gibt. Wenn es nicht genug Materie gibt, ist das Bewusstsein gefangen. In der Imagination gibt es gefangenes Bewusstsein, da man dort der Materie der realen Welt entflieht.
Eine Hand wie eine Tatze ins Gesicht patschen und in der letzten Sekunde die Heftigkeit des Schlags abdämpfen, sie zu einer Greifhand formen und mit den Fingern Abdruckstellen auf der Stirn hinterlassen. Dann über die Augen gleiten, leicht auf die Lider drücken, die Pupille gespiegelt im geschlossenen Auge sehen. Innen ist es hell, da sind…
In der Imagination ist das Abwesende stets anwesend. Es liegt abseits der Wahrnehmung. Das Imaginäre besteht ja aus Erinnerungseindrücken. Imagination ist wandelbar, sie beinhaltet ein Puzzle von Erinnerungen. Stell dir mal vor Gemüse gäbe es jetzt nur noch in schwarz-weiß.
Ein Rechteck wird in zwei eckige Klammern und zwei Geraden zerlegt. Die öffnende, eckige Klammer wird umgedreht, auf den Boden gesetzt und zur Klammer eines Tackers. Die Tackernadel ähnelt einem Zaun, unter dem man hindurchkriechen kann wie unter einer Schranke, selbst wenn mittels dieser Klammer Hintergedanken in den Text eingeschleust werden.