Fokus
Ich kann mich sehr gut in einem einzigen Sinn fokussieren und das unglaublich lange.
Ich kann mich sehr gut in einem einzigen Sinn fokussieren und das unglaublich lange.
Inschriften in den Wänden des Labyrinths. Teilweise durchgestrichen und verwischt.
Wirrwarr, ein Bezugsliniennetz.
Ein Schritt führt zu einem weiteren und bezieht sich auf das, was gerade entstand. Ist das Ganze nur in Teile zerlegbar? Bewirkt die Anordnung, welche Teile man wie zum Ganzen zusammensetzt, ein jeweils anderes Ganzes? Die Position, der Kontext, die Einbettung. Ich arbeite mit Details, aber in einer ganzheitlichen Ordnung. One step written down once…
Im Durchzug leben. Anagramme schreiben, den Wortschatz aufbrauchen, einmal komplett abdecken. Das macht die Sprache nicht beweglich, nur neue Ausdrücke können das. Der Verfall bietet zahlreiche Zusammenhänge, weil in ihm alle Spuren sind. Nichts überfrachten. Als Abwehr der Komplexität der Reize verfällt man in Trance. Eine Mischung aus Dichtung und Wissenschaft in bunt.
Die Figur fühlt keinen Bezug mehr zur Traurigkeit. Die Körperfunktionen sind losgelöst vom Empfinden.
Das inventarisierende Schreiben wie in Hans Carl Artmanns „Das Suchen nach dem gestrigen Tag“ oder in Georges Perecs „Versuch, einen Platz in Paris zu erfassen“.