Stillstand
Nicht die Zeit ist stehen geblieben, sondern du bist in der Zeit stehen geblieben.
Nicht die Zeit ist stehen geblieben, sondern du bist in der Zeit stehen geblieben.
Die eingetretene Stille könnte der eines Gehörlosen ähneln, wenn da nicht dein nervender Herzschlag wäre, der dir Beklemmungsgefühle einhämmert. Jetzt könntest du dich endlich fokussieren, doch die dumpfe Stille legt die Geschwindigkeit deines Denkens lahm. Du hörst immer noch deinen Atem, der so klingt, als ob du in einen Tiefschlaf fällst.
Wo dir das Vergessene bewusst wird, rückt die Erinnerung ins Zwielicht.
Es gibt verschiedene Zustände, um den Stillstand im Körper zu erreichen: Atem anhalten, Nahtoderfahrungen, komplette Erschöpfung nach dem Sport, Ruhepulsmessungszustand.
Da wo ein Rahmen viele Kontraste bietet, kann man nur Ähnlichkeiten zueinandersetzen, damit selbst die Arbeitsweise kontrastiert wird. Man kann sich aber genauso gut der Kombination bedienen und aus Einzelkontrasten, aus Teilen von unterschiedlichen Paaren neue Kombinationen entstehen lassen. Ich denke, das ist der Charakter der Gleichzeitigkeit.
Es wird immer ein Danach geben und ein Dahinter. Ein später oder auf später verlegt. Ein Nachher, dass nie bald sein wird. Und wenn es bald würde, dann bleibt es ein Fernes.
Du baust dir ein Haus, das in einer Umgebung steht, die sich auf einem Kontinent befindet, der zu einem Planeten gehört. Du öffnest Zeitfenster, blätterst im Terminkalender, strukturierst den Tag, füllst den Raum von A nach B, gehst Wege im eigenen Rhythmus, passt dich der Geschwindigkeit anderer an, verrennst dich in Missverständnissen und landest auf…