Erwartungslosigkeit
Es ist, wie es ist, ohne etwas sein zu wollen. Deswegen ist es alles, was es sein kann.
Es ist, wie es ist, ohne etwas sein zu wollen. Deswegen ist es alles, was es sein kann.
Das Leben verfährt ad gefugium. Was sich verbindet, lässt sich lenken. Das Resultat bleibt unvorhersehbar.
In einem Strom ist alles haltlos. Wenn es bedacht wäre, also vernünftig schon minimal teilweise irgendwo eingeordnet, bezöge sich dein Gedachtes stets auf vorgefertigte Behälter, die der schnelleren Einordnung deiner neuen Erfahrungen dienen. Dein Hirn kann nicht anders.
Du spürst, wie viel kleiner die Zeit wird, dass es eng wird, die Zeit wird eng. Die Zeit wird eng, wenn sie immer knapper wird.
Dieser Vorgeschmack ist ekelhaft.
Du verlierst dich in einer Weite, die dich in die Enge treibt. In dieser Stille wendest dich einem Konterpart zu, der fehlt im Fallen, ist keine Antwort, bleibt abwesend, erst leicht, dann bis zur totalen Emigration. Du greifst durch dich durch zu dir selber hin.
Da wo ein Rahmen viele Kontraste bietet, kann man nur Ähnlichkeiten zueinandersetzen, damit selbst die Arbeitsweise kontrastiert wird. Man kann sich aber genauso gut der Kombination bedienen und aus Einzelkontrasten, aus Teilen von unterschiedlichen Paaren neue Kombinationen entstehen lassen. Ich denke, das ist der Charakter der Gleichzeitigkeit.