Umranden einer Erinnerung
Du suchst das Umrandete und rollst von hinten auf, was du erinnern kannst.
Du hast so viel im Kopf und weil es sich gegenseitig erschlägt, kommt es dir vor, als wäre da nichts, obwohl nur eine Überlagerung all dessen geschieht, die man als weißes Rauschen deines Geistes bezeichnen könnte.
Du wirfst die Acht wie eine Schlinge gleichzeitig in zwei Richtungen aus. Während du sie zuziehst, verringerst du dich zu einem Punkt und bewegst dich zu einem Anfang zurück, aber du erreichst ihn nicht, weil du auf dem Weg dorthin in der Hitze des Feuers kollabierst und dich in die Bestandteile deiner Bestandteile zerlegst.
permanenter Abbruch ~ was gewesen ist ~ was wolltest du ~ du gehst und hast im Gehen schon den Grund vergessen ~ wieso ~ und im Stehen bleiben fragst du dich, wohin eigentlich ~ bemerkst eine Lücke ~ hast Gedächtnislücken ~ es gibt keine Konstante ~ nur ein Kontinuum des Abbruchs ~ und das geht…
Das Abwesende bleibt anwesend und damit bleiben Antworten auf Fragen übrig wie ungeklärte Reste.
Am liebsten möchtest du dich in den Schnee werfen, doch darunter gibt es keinen festen Wohnsitz.
Meinst du es so, wie ich denke, dass es klingt?