Vorher geschehen
Du betrittst Räume, in denen du spürst, was vorher geschah.
Du betrittst Räume, in denen du spürst, was vorher geschah.
Du bist gefallen. Die Verbindung zwischen wo du warst und wo du bist, fehlt. Du fühlst dich hilflos.
Deine Gedanken rattern zügig, die Inhalte fliegen vorbei, dein Verhältnis zur Vergänglichkeit rast. Welchen Sinn hat es, das Ephemere in einen Bestand aufzunehmen, der so, wie er ist, niemals gleichsam in der Wiederholung stattfindet, weil er bei der nächsten Draufsicht schon wieder verändert sein wird durch andere Umstände und Perspektiven? Nichts ist statisch, aber du…
Mit deiner Hand fährst wischst du vorsichtig den Staub vom Plakat und versuchst die unleserlich gewordenen Buchstaben zu dechiffrieren.
Die Rührbewegung, ein Rad mit einer Halterung, auf einem Fass drehen und das Rad sieht aus wie das Lenkrad eines Autos.
Du vergisst viel, aber die wichtigen Sachen bleiben dir im Hirn, als ob du sie gestern erst erlebt hättest. Die damit verbundenen Gefühle bleiben die gleichen.
In der Imagination ist das Abwesende stets anwesend. Es liegt abseits der Wahrnehmung. Das Imaginäre besteht ja aus Erinnerungseindrücken. Imagination ist wandelbar, sie beinhaltet ein Puzzle von Erinnerungen. Stell dir mal vor Gemüse gäbe es jetzt nur noch in schwarz-weiß.