Fließen
Du möchtest, dass die Zeit vergeht, ohne dass sie irgendwohin vergeht. Du vergehst mit ihr. Mehr brauchst du nicht.
Du möchtest, dass die Zeit vergeht, ohne dass sie irgendwohin vergeht. Du vergehst mit ihr. Mehr brauchst du nicht.
Du hälst deinen Kopf unter eiskaltes Wasser, dein Gehirn schrumpelt ein.
Du bist in einer Stimmung, wo du den Pfeiler siehst und trotzdem dagegen rennst.
In der Imagination ist das Abwesende stets anwesend. Es liegt abseits der Wahrnehmung. Das Imaginäre besteht ja aus Erinnerungseindrücken. Imagination ist wandelbar, sie beinhaltet ein Puzzle von Erinnerungen. Stell dir mal vor Gemüse gäbe es jetzt nur noch in schwarz-weiß.
Die Rührbewegung, ein Rad mit einer Halterung, auf einem Fass drehen und das Rad sieht aus wie das Lenkrad eines Autos.
Es liegt in deiner Natur, dass du dich lediglich minimalisieren möchtest, um dich dann wieder auszubreiten. Wenn du weniger wirst, aber nicht zu einem Punkt zusammenschmilzt, der einen Anfang bildet, gibt es keine Rückkehr zum Ursprung. Ohne Anfang existiert überhaupt kein Ursprung. Du bewegst dich gegen null zurück, damit am Ende gar nichts gewesen ist.
Du gebierst Ideen, stellst Gedanken in den Raum. Du hältst dich an Grashalmen fest, lässt Geschehenes an dir vorbeischlittern, denkst einen Schritt weiter, verstehst halbe Sätze, liest in Treppen. Du notierst Musternummern auf Zettel, verwendest Vorlagen für das Anmeldeformular, füllst Dokumente mit Absätzen, beschriftest Bücher mit Seiten, setzt Inhalte und druckst limitierte Auflagen.