Ränder
Es gibt immer einen Rahmen von Möglichkeiten. Das Für und Wider abwägen, etwas wohin packen, abhaken und erneut hervorholen.
Es gibt immer einen Rahmen von Möglichkeiten. Das Für und Wider abwägen, etwas wohin packen, abhaken und erneut hervorholen.
Endet alles in der Gleichzeitigkeit, in der Ausdehnung. Bewusstsein ist etwas, dass sich ausdehnt, wie das Universum. Wenn alles eins ist, gibt es keine Zersplitterung und keine Teilchen. Die Welt ist ein verwobenes Ganzes und wir erschaffen Realität. Was ist dann das Ereignis? Dass keins mehr stattfindet? Oder es nur jetzt und jetzt und jetzt…
Es gibt keine Veränderung im Tod. Alles, was du gekannt hast, bleibt gleich. Demnach ist der Tod ziemlich langweilig.
Statt in der Vergangenheit zu stöbern oder eine Zukunft zu errichten, bleibst du in einer Gegenwart ohne Beginn.
Deine Gedanken rattern zügig, die Inhalte fliegen vorbei, dein Verhältnis zur Vergänglichkeit rast. Welchen Sinn hat es, das Ephemere in einen Bestand aufzunehmen, der so, wie er ist, niemals gleichsam in der Wiederholung stattfindet, weil er bei der nächsten Draufsicht schon wieder verändert sein wird durch andere Umstände und Perspektiven? Nichts ist statisch, aber du…
Früh, spät, später Morgen, dann erinnerst du dich, eine Lücke, schaust in die Luft, kneifst angestrengt die Augen zusammen. Es will dir nicht einfallen. Dem wendest du dich jetzt zu.
Die Trugschlüsse des Denkens veranlassen dich in Abläufen zu verharren. Du gehst die Treppen hinauf, die Stufen herunter, auf einer Wendeltreppe einmal herum. So findest dich zurecht, weil du schlecht im Nichts einer Dunkelheit tappen kannst.