Tetris
Das Leben verfährt ad gefugium. Was sich verbindet, lässt sich lenken. Das Resultat bleibt unvorhersehbar.
Das Leben verfährt ad gefugium. Was sich verbindet, lässt sich lenken. Das Resultat bleibt unvorhersehbar.
Es liegt in deiner Natur, dass du dich lediglich minimalisieren möchtest, um dich dann wieder auszubreiten. Wenn du weniger wirst, aber nicht zu einem Punkt zusammenschmilzt, der einen Anfang bildet, gibt es keine Rückkehr zum Ursprung. Ohne Anfang existiert überhaupt kein Ursprung. Du bewegst dich gegen null zurück, damit am Ende gar nichts gewesen ist.
Kein letzter Sinn. Etwas ohne = zueinander in Beziehung setzen.
Kommen und Gehen kehren schleifenhaft wieder, in einer umgekippten Acht, die wie eine Welle daherkommt und sich wie eine Schlinge zuzieht.
Dein Sprunggelenk fühlt sich an wie Eiersalat.
Es gibt immer einen Rahmen von Möglichkeiten. Das Für und Wider abwägen, etwas wohin packen, abhaken und erneut hervorholen.
Du gebierst Ideen, stellst Gedanken in den Raum. Du hältst dich an Grashalmen fest, lässt Geschehenes an dir vorbeischlittern, denkst einen Schritt weiter, verstehst halbe Sätze, liest in Treppen. Du notierst Musternummern auf Zettel, verwendest Vorlagen für das Anmeldeformular, füllst Dokumente mit Absätzen, beschriftest Bücher mit Seiten, setzt Inhalte und druckst limitierte Auflagen.