Tetris
Das Leben verfährt ad gefugium. Was sich verbindet, lässt sich lenken. Das Resultat bleibt unvorhersehbar.
Das Leben verfährt ad gefugium. Was sich verbindet, lässt sich lenken. Das Resultat bleibt unvorhersehbar.
Dein Körper erinnert sich an den letzten Schmerz. Schmerz fließt durch die gleichen Bahnen. Langlauf im Schmerzgedächtnis.
In einem Strom ist alles haltlos. Wenn es bedacht wäre, also vernünftig schon minimal teilweise irgendwo eingeordnet, bezöge sich dein Gedachtes stets auf vorgefertigte Behälter, die der schnelleren Einordnung deiner neuen Erfahrungen dienen. Dein Hirn kann nicht anders.
Du kannst nicht um die Leere drum herum denken, als ob sie sich begrenzen ließe.
Deine Glieder sind müde, dein Blick träge, es ist diesig dunkel. In der Ruine erheben sich flüsternde Stimmen. Du hörst etwas, verstehst es aber kaum. Ist es für dich bestimmt? Du kannst es schwerlich ignorieren. Du kriechst den Botschaften hinterher, entdeckst aber nur ferne Geräusche deines Du.
wo das ist, wo du bist ~ wo alles zusammenläuft, ist kein Ort ~ wo alles zusammenläuft, ist wann ~ exakt dann ~ wenige Augenblicke lang ~ ist deine Wirklichkeit da ~ konzentriert ~ im Fokus ~ eine Mitte ~ wie du die Welt siehst ~ ganz schlicht, ein simpel gestricktes Fundament ~ mit Linien…
Die Impressionen bleiben auf der Strecke. Es ist alles sehr kurzlebig. Du flachst ab. Durch den Verlust der empfindsamen Worte und der damit verbundenen Artikulationsarmut kannst du dich an nichts Spezifisches mehr erinnern. Du lebst in einer Welt der Erklärungen. Fühlst du noch oder analysierst du nur?