Apathie
Auf alles, was direkt vor dir geschieht, bist du apathisch eingestellt, weit entfernt von beobachtend, nahezu erstarrt, vollkommen verloren, null anwesend und zum Aufheben nicht angedacht.
Auf alles, was direkt vor dir geschieht, bist du apathisch eingestellt, weit entfernt von beobachtend, nahezu erstarrt, vollkommen verloren, null anwesend und zum Aufheben nicht angedacht.
Du siehst Wassertropfen, die sich in Spinnennetzen verfangen.
Du betrittst Räume, in denen du spürst, was vorher geschah.
Du siehst einen Krokus, der immer wieder aufs Neue erblüht, aber er steht vor keinem Hintergrund, bleibt ohne Fläche.
permanenter Abbruch ~ was gewesen ist ~ was wolltest du ~ du gehst und hast im Gehen schon den Grund vergessen ~ wieso ~ und im Stehen bleiben fragst du dich, wohin eigentlich ~ bemerkst eine Lücke ~ hast Gedächtnislücken ~ es gibt keine Konstante ~ nur ein Kontinuum des Abbruchs ~ und das geht…
Wenn es keine Anfänge und kein Ende gibt, verliert die Dauer dann an Bedeutung? Im Labyrinth kommt man ja in den Moment der Zerstreuung, wenn man im Kreis läuft und keine Eckpunkte Halt bieten. Parallelstrahlen bei einer Zerstreuungslinse. Es liegt im Auge des Betrachters. Fußnoten und Querverweise. Plansequenzen in Weitwinkelperspektive öffnen. Dahin verschieben. Mehr Ausschnitt…
kein angespannter Arm/ keine abgehackte Hand/ kein träger Muskelkater/ oder einschlafende Glieder/ geschweige denn eine Axt/ die Gedanken fällt