Zur Lücke
Früh, spät, später Morgen, dann erinnerst du dich, eine Lücke, schaust in die Luft, kneifst angestrengt die Augen zusammen. Es will dir nicht einfallen. Dem wendest du dich jetzt zu.
Früh, spät, später Morgen, dann erinnerst du dich, eine Lücke, schaust in die Luft, kneifst angestrengt die Augen zusammen. Es will dir nicht einfallen. Dem wendest du dich jetzt zu.
Du könntest dir einen Tunnel graben, um am anderen Ende der Welt raus zu kommen. Wie praktisch wäre es, wenn du gleich durch ein Wurmloch schlüpfst und auf einem Planeten eines anderen Sonnensystems landest. Dort käme dir alles so fremd vor, dass du ununterbrochen kotzen müsstest.
Klebe mir ein Pflaster wie ein X auf meinen Kopf. Klebs mir drauf, damit ich an was andres denken kann.
Das Abwesende bleibt anwesend und damit bleiben Antworten auf Fragen übrig wie ungeklärte Reste.
Du möchtest, dass die Zeit vergeht, ohne dass sie irgendwohin vergeht. Du vergehst mit ihr. Mehr brauchst du nicht.
Kommen und Gehen kehren schleifenhaft wieder, in einer umgekippten Acht, die wie eine Welle daherkommt und sich wie eine Schlinge zuzieht.
Das Feuer ist erloschen, aber in dir glimmt die Glut. Und plötzlich hast du eine Position. Du bist andauernd in Betrieb oder zumindest auf Stand-by.