(R)auslassen
Du kannst nicht um die Leere drum herum denken, als ob sie sich begrenzen ließe.
Du frisst trockenen Dreck, bis ihn dein Speichel zu klebriger Pampe vermischt. Dann schnappst du deinen Mund auf und zu und dabei fliegen Erdklumpen aus deinem wackelnden Kiefer und du sagst: „Das ist Medizin.“
Wie ein Krebs in Längslage die Beine aufgestellt: tapp, tapp, tapp. Schneller als mit beiden Füßen aufrecht: tap, tap.
Am liebsten möchtest du dich in den Schnee werfen, doch darunter gibt es keinen festen Wohnsitz.
Informationen, die du nicht loslassen kannst, bleiben immer im Papez-Kreis, die in dem Moment, wo du dich daran erinnerst, wieder aktiv werden.
Es ist feindliches Gelände eingerichtet worden.
Hach, plötzlich diese Gefühle und dann der Verstand. Der ist vergiftet mit Überladung, mit der stetig anhaltenden Begierde nach mehr, aber verdammt, dein Zuhause ist abgebrannt. Sofort sehnst du dich zurück nach der guten, gefühllosen Zeit.