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Deine Gedanken springen wie ein Pferd. Deine Synapsen stellen auch dort Zusammenhänge her, wo es keinen Sinn ergibt. Du kannst etwas ohne Gleichheitszeichen zueinander in Beziehung setzen.
Deine Gedanken springen wie ein Pferd. Deine Synapsen stellen auch dort Zusammenhänge her, wo es keinen Sinn ergibt. Du kannst etwas ohne Gleichheitszeichen zueinander in Beziehung setzen.
Deine Glieder sind müde, dein Blick träge, es ist diesig dunkel. In der Ruine erheben sich flüsternde Stimmen. Du hörst etwas, verstehst es aber kaum. Ist es für dich bestimmt? Du kannst es schwerlich ignorieren. Du kriechst den Botschaften hinterher, entdeckst aber nur ferne Geräusche deines Du.
Zeitspannen sind Minute, Stunde, Tag, Monat, Jahr, Jahrzehnt, Jahrhundert, Jahrtausend. Das sind acht verschiedene Zeitspannen. Nur die Sekunde ist ein Zeitpunkt, die immer Jetzt geschieht und sich als Punkt auf einer Gerade eintragen lässt.
Du möchtest, dass die Zeit vergeht, ohne dass sie irgendwohin vergeht. Du vergehst mit ihr. Mehr brauchst du nicht.
Die eingetretene Stille könnte der eines Gehörlosen ähneln, wenn da nicht dein nervender Herzschlag wäre, der dir Beklemmungsgefühle einhämmert. Jetzt könntest du dich endlich fokussieren, doch die dumpfe Stille legt die Geschwindigkeit deines Denkens lahm. Du hörst immer noch deinen Atem, der so klingt, als ob du in einen Tiefschlaf fällst.
Dein Sprunggelenk fühlt sich an wie Eiersalat.
Auf Fotos mit Mustern oder dort, wo man in einem Bild zwei unterschiedliche Dinge sehen kann, hängt es von der Augenstellung ab, was man sieht: Entweder man starrt nach außen oder man starrt nach innen. Das nach innen starren ist ein interessanter Prozess, da er sich vom gewöhnlichen Starren unterscheidet. In sich starren, um außen…