Dynamische Kontexte
Für manche Leser*innen mag das wirr aussehen, was ich schreibe. Ich sehe es so: Man kann alles in einen neuen Kontext überführen, gerade dann, wenn es geschrieben steht.
Für manche Leser*innen mag das wirr aussehen, was ich schreibe. Ich sehe es so: Man kann alles in einen neuen Kontext überführen, gerade dann, wenn es geschrieben steht.
Ich kann mich nicht erinnern, je aus einem Haus rausgekommen zu sein im Traum. Immer schreiben, wenn die Gehirnwellen noch im Modus zwischen Traum und Erwachen sind, also in der ersten Stunde nach dem Aufstehen ins Aufwachen hinein schreiben.
Eine Episode ist ein in die Komposition eingeschobener Teil.
Ein Bewegungsablauf ist wie der Stock im Zahnrad re-tre-tre-tre, re-tre-tre-tre, re-tre-tre-tre, re-tre-tre-tre, bis zum Stillstand, flood by a fluid and start over again.
Das inventarisierende Schreiben wie in Hans Carl Artmanns „Das Suchen nach dem gestrigen Tag“ oder in Georges Perecs „Versuch, einen Platz in Paris zu erfassen“.
Dann wäre der Urzustand wiederhergestellt, bis das nächste Fragment erscheint: Ein Bild einer Geschichte, welches nach Null passierte, aber nach Null, was soll das sein, wenn in den vorhandenen Null-Ereignissen nichts passierte, weil es vergessen wurde, beabsichtigt dorthin traktiert, niemand in der Geschichte jedoch weiß, was sich davor ereignet hatte.
In meinen Aufzeichnungen versuche ich eine Durchnummerierung zu vermeiden, weil meine Beiträge an Wittgensteins Tractatus erinnern könnten. Ich will auf keinen Fall letzte Wahrheiten verkünden. Bestenfalls erreiche das Gegenteil.