Kalte Welt
Die Welt, in der du dich aufhältst, ist viel kälter.
Die Welt, in der du dich aufhältst, ist viel kälter.
Die Impressionen bleiben auf der Strecke. Es ist alles sehr kurzlebig. Du flachst ab. Durch den Verlust der empfindsamen Worte und der damit verbundenen Artikulationsarmut kannst du dich an nichts Spezifisches mehr erinnern. Du lebst in einer Welt der Erklärungen. Fühlst du noch oder analysierst du nur?
Manchmal vergisst du, dass du liegst und verdrängst die Möglichkeit des Erwachens. Dann weißt du einfach gar nichts. Du hältst deine Augen geschlossen, weil du keine Ahnung hast, dass du sie öffnen könntest. Du versuchst dich an etwas zu erinnern, doch du hast keinen einzigen Anknüpfungspunkt, noch weißt du, dass du dich erinnern kannst. Hast…
Das Leben verfährt ad gefugium. Was sich verbindet, lässt sich lenken. Das Resultat bleibt unvorhersehbar.
Wenn du ein König wärst, regiertest du ein Land voller weißer Flecken. Als Zepter hieltest du deinen Krückstock in der Hand mit den eingeritzten Kerben der Jetztzeit. Auf deinem Kopf befände sich eine Krone, ein eingefrorener Tropfen, der in Zeitlupe in die Pfütze fiel und dann wie eine Krone hochsprang. Könntest du dich frei bewegen,…
Ein Rechteck wird in zwei eckige Klammern und zwei Geraden zerlegt. Die öffnende, eckige Klammer wird umgedreht, auf den Boden gesetzt und zur Klammer eines Tackers. Die Tackernadel ähnelt einem Zaun, unter dem man hindurchkriechen kann wie unter einer Schranke, selbst wenn mittels dieser Klammer Hintergedanken in den Text eingeschleust werden.
In einem Strom ist alles haltlos. Wenn es bedacht wäre, also vernünftig schon minimal teilweise irgendwo eingeordnet, bezöge sich dein Gedachtes stets auf vorgefertigte Behälter, die der schnelleren Einordnung deiner neuen Erfahrungen dienen. Dein Hirn kann nicht anders.