Wortklang
Meinst du es so, wie ich denke, dass es klingt?
Wo dir das Vergessene bewusst wird, rückt die Erinnerung ins Zwielicht.
Es gibt keine Teilchen mehr. Ganzheitserfahrung ist einheitlich, wenn ich den Panoramablick einstelle, obwohl ich Detailwahrnehmerin bin. Ich behandele auch meine Recherchen fragmentiert. Mir geht es um das Kommen und Gehen und nicht um eins baut sich nach dem anderen auf oder darum, erst dieses oder jenes zu verstehen, sondern jetzt lese ich das und…
Ein Rechteck wird in zwei eckige Klammern und zwei Geraden zerlegt. Die öffnende, eckige Klammer wird umgedreht, auf den Boden gesetzt und zur Klammer eines Tackers. Die Tackernadel ähnelt einem Zaun, unter dem man hindurchkriechen kann wie unter einer Schranke, selbst wenn mittels dieser Klammer Hintergedanken in den Text eingeschleust werden.
Der Sprung in der Platte ermöglicht minimal veränderte Bewegung genau an der Stelle, also permanent Reprise bis zum Sprung.
Endet alles in der Gleichzeitigkeit, in der Ausdehnung. Bewusstsein ist etwas, dass sich ausdehnt, wie das Universum. Wenn alles eins ist, gibt es keine Zersplitterung und keine Teilchen. Die Welt ist ein verwobenes Ganzes und wir erschaffen Realität. Was ist dann das Ereignis? Dass keins mehr stattfindet? Oder es nur jetzt und jetzt und jetzt…
Es gibt kein Ende. Es existiert nur das Aufhören des einen, wenn es beginnt, ins nächste zu greifen. Beständig ist nur die Auferstehung. Das Kommende wird gehen, das Vergangene schwinden.