Wortklang
Meinst du es so, wie ich denke, dass es klingt?
Ohne Formen gäbe es keine Begrenzungen und es existierten keine Kontraste. Dann wäre alles gleich oder eben unsichtbar. So hätte der Vergleich nur Gemeinsamkeiten.
Eine Hand wie eine Tatze ins Gesicht patschen und in der letzten Sekunde die Heftigkeit des Schlags abdämpfen, sie zu einer Greifhand formen und mit den Fingern Abdruckstellen auf der Stirn hinterlassen. Dann über die Augen gleiten, leicht auf die Lider drücken, die Pupille gespiegelt im geschlossenen Auge sehen. Innen ist es hell, da sind…
Du öffnest deinen Mund wie ein Riesenmaul, aus dem nur noch Interjektionen herausströmen: oh, ah, ach! Hallo? Ist da wer, ist da noch jemand außerhalb deines Bewusstseins? Mit dem Mund möchtest du Laute bilden, doch der Versuch schlägt fehl, weil sich die Wallpapillen, die sich am Ende deiner Zunge befinden, als unüberwindbares Hindernis erweisen. Dir…
Pfeile abschießen, hoch in die Lüfte, ohne Ziel, kehren als Pfeilregen hernieder.
umgeben von einer Schutzhülle ~ streckst du dich in deiner Seifenblase ~ dehnst mit den Händen Beulen hinein ~ verharrst ungesichert abgespeichert
Die wummernden Trümmer hinterlassen ein dumpf verdichtendes Gefühl in deinen Ohren, gepaart mit einem nervigen Fiepton, der wie ein Signal fortwährend schwingt. Er klingt wie der Ton des Testbildes, wenn früher im Fernsehen eine Sendepause eingeblendet wurde, mit bunten Blockstreifen im Vordergrund, umrandet von einem Kreis und grau karierten Kästchen im Hintergrund.