Fragmente
Wenn ich Anagramme bilde oder überlege, wie ich sprachlich ausformulierte Fragmente zueinander in Beziehung setze, komme ich nicht weiter, das behindert mich nur.
Wenn ich Anagramme bilde oder überlege, wie ich sprachlich ausformulierte Fragmente zueinander in Beziehung setze, komme ich nicht weiter, das behindert mich nur.
Kanäle, Pfützen, Priel, Ebbe und Flut
Wenn du beginnst eigene, intertextuelle Bezüge herzustellen, dann hast du dich dermaßen in ein Thema vertieft, dass keiner, der das nicht auch gelesen hat, was du schriebst, die Bezüge in dem Ausmaß je erkennen könnte. Die eigenen Hintergrundgedanken mitdenken, das ist intertextuell selbstrefenziell. Ich selbst verliere mit der Zeit auch wieder den Bezug zu meinen…
Dann wäre der Urzustand wiederhergestellt, bis das nächste Fragment erscheint: Ein Bild einer Geschichte, welches nach Null passierte, aber nach Null, was soll das sein, wenn in den vorhandenen Null-Ereignissen nichts passierte, weil es vergessen wurde, beabsichtigt dorthin traktiert, niemand in der Geschichte jedoch weiß, was sich davor ereignet hatte.
Es kann weder ein Ort, noch eine Figur, noch eine Handlung den Leser lange halten, weil genau das die Bewusstseinsthematik abbildet. Bewusstsein entsteht, sobald man sich auf Bewusstseinsinhalte bezieht und dann erscheinen neue Inhalte mit neuen Bezügen. Da kann ich den Leser nicht dauerhaft binden. Er muss selber viel denken, um diese Bindung immer wieder…
Einen Tackerzaun bauen.
Inschriften in den Wänden des Labyrinths. Teilweise durchgestrichen und verwischt.