Chanting
I’m just done doing.
I’m just done doing.
Ich kann nichts, was ich sinnlich wahrnehme, ausblenden, meine Aufmerksamkeit ist eine überwache Konzentration. Ich erledige permanent Trennungsarbeit durch Fokussierung bei der gleichzeitigen Wahrnehmung der Reize, die auf mich einströmen.
Meine Heimat ist Deutschland, mein Wohnort wechselhaft, meine Haut wie eine Landkarte mit eingeschriebenen Mustern. Da ist das Universum drauf. Meine Augenfarbe verändert sich mit den Jahreszeiten, meine Stimmung ist tageszeitabhängig, mein Bestreben plötzlich, meine Sehnsüchte von einem Bumerang zerstreut. Mal bin ich schnell begeisterungsfähig, dann wieder uneinsichtig, im wesentlichen menschlich, also sozial. Ich bin…
Ich gehe zehn Tage lang mit meinem indischen Kissen spazieren, um mich zum Zazen niederzulassen, wo es mir gefällt. Ich gehe zehn Kilometer am Tag, durch das ganze Landschaftsschutzgebiet in Hildesheim und nach Itzum. Die Geräusche der Zivilisation nerven überall, nirgends herrscht absolute Stille. Daher trage ich das Kissen spazieren, weil ich mich nur dann…
Dem Verstand der anderen mehr zutrauen.
Wenn ich übermüdet bin, ist meine Todesgewissheit ganz schnell bei mir. Das fühlt sich an wie eine starke Düsternis, die letztlich ausweglos ist und das schwingt in dieser Gewissheit immer mit. Diese Grenze ist unheimlich. Das Ende meines Lebens ist unheimlich. Seit einer Woche pocht mein Herz nun mit Extra-Systolen vor sich hin. Ich käme…
Die Sachen, die jemand mal so nebenbei erwähnt, hinterlassen stetig ihre Wirkung in mir.