Hintergrundrauschen
In der Schwärze der Abwesenheit all deiner Sinne rauscht in deinem Hirn immer noch ein Hintergrund, so als ob Schneeflocken dicht gedrängt fielen, dass du deine Hand vor den Augen nicht mehr erkennst.
In der Schwärze der Abwesenheit all deiner Sinne rauscht in deinem Hirn immer noch ein Hintergrund, so als ob Schneeflocken dicht gedrängt fielen, dass du deine Hand vor den Augen nicht mehr erkennst.
Einiges Viehzeug krabbelt über dich drüber. Deine Aufmerksamkeit ist gespannt wie ein Flitzebogen. Eine Motte verirrt sich in deinem Gehörgang und flattert hoffnungsvoll darin weiter, als ob es einen Ausgang gäbe. Das ist dein gruseligster Albtraum. Ihr nervöses Flattern wird immer lauter und steigt an zu einer Polyphonie. Der Ekel treibt dich in die Flucht,…
Du kippelst auf einer Diagonalen und fällst auf die Seite des Nenners, woraufhin nur noch eine Hälfte der Wirklichkeit für dich existiert. Da dir die andere Seite nicht fehlt, schlägst du im Rahmen deiner Möglichkeiten immer dieselbe Richtung ein. Man müsste dich auf die andere Seite prügeln, doch beim Versuch, dich dorthin zu schieben, näherst…
In der Pfütze schwimmt ein Zettel, auf dem ein Codewort inskribiert ist. Du öffnest deinen Mund und verschlingst den durchtränkten Zettel. Du schluckst das Codewort herunter, das darauf stand. Die verwaschenen Ziffern und Buchstaben zerfallen wie ein stummer Schrei.
In einer dreckigen Rinne fließt ein Tropfen, total verschmiert von rostigem Eisen oder einem Gemisch aus Blut und Endolymphe.
Du bist gefallen. Die Verbindung zwischen wo du warst und wo du bist, fehlt. Du fühlst dich hilflos.
Du tauchst unter Wasser und schwimmst zu einer Lichtung, in eine kleine Höhle hinein, wo gleißendes Licht hindurchscheint. Du streckst deinen Kopf durch eine kleine Öffnung hindurch, wo du genug Luft bekommst. Dabei legst du deinen Kopf in den Nacken, öffnest deinen Mund und es tropfen schmelzende Eiszapfen hinein. Da sie in Zeitlupe fallen, könnte…