Hintergrundrauschen
In der Schwärze der Abwesenheit all deiner Sinne rauscht in deinem Hirn immer noch ein Hintergrund, so als ob Schneeflocken dicht gedrängt fielen, dass du deine Hand vor den Augen nicht mehr erkennst.
In der Schwärze der Abwesenheit all deiner Sinne rauscht in deinem Hirn immer noch ein Hintergrund, so als ob Schneeflocken dicht gedrängt fielen, dass du deine Hand vor den Augen nicht mehr erkennst.
Du bist gefallen. Die Verbindung zwischen wo du warst und wo du bist, fehlt. Du fühlst dich hilflos.
Das, was nicht überlebt hat, schmerzt bis heute. Noch ist es der Hauch einer Vorahnung, die unerreichbar bleibt oder sich ins Unermessliche potenziert. Du kannst das nicht sehen, das ist schier unmöglich. Das in den Hintergrund getretene kommt mit Sicherheit zurück. Es wird unaufgefordert die Chance ergreifen. Es wartet nicht, bis es an der Reihe…
Bis zum nächsten Wummern kann es eine Weile dauern, doch sicher weißt du nie, wann der nächste Steinschlag dich rammt. Einmal hast du versucht, das Chaos mit einer exakten Choreographie auszutricksen. Du bist zweimal nach links gekullert, um dann zweimal nach rechts zu rollen. Deine Berechnung schlug fehl und ein grauer, quadratischer Stein erwischte dich…
Du streckst deine Glieder in alle Richtungen und siehst deinen Körper in seiner Begrenzung, in die er gehört. Du befürchtest, in den Linien deines eigenen Körpers zu ersticken. Du wunderst dich, ob dein abtreibender Geist noch in den Kopf gehört, den du trägst, der mal hierhin, mal dorthin wackelt und emsig den Neigungswinkel variiert. Du…
Du schwebst durch die Galaxien wie durch ein mattes Feuerwerk, das ganz sachte explodiert. Du gleitest vorbei an der dunklen Materie der Spiralgalaxien und dem hohlen Innern der Voids. Es ist, als hieltest du eine Parfümflasche in der Hand und mit jedem Druck auf die Blase zerstäuben die Sterne im Rhythmus deiner Zeitlupengeschwindigkeit.
In einer großen Pfütze sinkst du ausgestreckt auf den Rücken. Du tauchst mit den Ohren und der Unterseite deines Körpers in die gallertartige Masse des Glibbers ein. In dieser Verwebung wirst du immer leichter. Aus deinen Händen und Füßen kribbelt jede Schwere heraus. Dein Herz pocht gewaltig wie der dauernde, dunkle Unterton eines Raves. Du…