Kleinsche Flasche
Du lässt dich wie folgt beschreiben: Du bist einseitig. Du bist nicht-orientierbar, eine Fläche, ohne innen und außen. Du bist randlos und zweidimensional. Du hast kein Volumen.
Du lässt dich wie folgt beschreiben: Du bist einseitig. Du bist nicht-orientierbar, eine Fläche, ohne innen und außen. Du bist randlos und zweidimensional. Du hast kein Volumen.
Auf Fotos mit Mustern oder dort, wo man in einem Bild zwei unterschiedliche Dinge sehen kann, hängt es von der Augenstellung ab, was man sieht: Entweder man starrt nach außen oder man starrt nach innen. Das nach innen starren ist ein interessanter Prozess, da er sich vom gewöhnlichen Starren unterscheidet. In sich starren, um außen…
kein angespannter Arm/ keine abgehackte Hand/ kein träger Muskelkater/ oder einschlafende Glieder/ geschweige denn eine Axt/ die Gedanken fällt
Eine Fliege klebt an einer zersprungenen Fensterscheibe. Langsam schiebst du eine Kerze auf ihre Flügel zu.
Du frisst trockenen Dreck, bis ihn dein Speichel zu klebriger Pampe vermischt. Dann schnappst du deinen Mund auf und zu und dabei fliegen Erdklumpen aus deinem wackelnden Kiefer und du sagst: „Das ist Medizin.“
Voids sind Leerräume im Universum, in denen keine Galaxien entstehen, weil es dort nicht genug Materie gibt. Wenn es nicht genug Materie gibt, ist das Bewusstsein gefangen. In der Imagination gibt es gefangenes Bewusstsein, da man dort der Materie der realen Welt entflieht.
Wenn es keine Anfänge und kein Ende gibt, verliert die Dauer dann an Bedeutung? Im Labyrinth kommt man ja in den Moment der Zerstreuung, wenn man im Kreis läuft und keine Eckpunkte Halt bieten. Parallelstrahlen bei einer Zerstreuungslinse. Es liegt im Auge des Betrachters. Fußnoten und Querverweise. Plansequenzen in Weitwinkelperspektive öffnen. Dahin verschieben. Mehr Ausschnitt…